Frühkastration bei der Katze
CAT-CARE Tierhilfe
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Die
Kastration ist die am häufigsten durchgeführte
Operation überhaupt und für jeden Tierarzt reine
Routine. Sie verlängert das Leben der Katze um
die Hälfte und beugt hormonellen Erkrankungen
vor. Trotz allem lassen leider viele
Tierbesitzer ihre Katzen gar nicht oder zu spät
kastrieren. Die daraus resultierenden Folgen
führen zu einer Tragödie, die ihresgleichen
sucht und täglich Tausende von Tieren das Leben
kostet.
Einblicke in
den Tierheimalltag eines amerikanischen
Tierpflegers:
„Ich beginne
jeden meiner Arbeitstage mit dem Töten von
Katzen- und Hundewelpen. Wir haben einen Arzt,
der uns mindestens einmal im Monat versichert,
dass wir das Richtige tun und dass wir uns
nichts vorzuwerfen haben. Und trotzdem liege ich
jede Nacht wach und frage mich, warum das so
sein muss. Ich rede jeden Tag mit Leuten, die
ihre Hunde und Katzen nicht kastrieren lassen.
Jeder hat eine andere Ausrede. Wer wissen will,
wie es wirklich ist, sollte mich morgen zur
Arbeit begleiten. Man muss in ihre fragenden
Augen sehen. Einige sind starr vor Angst, andere
kämpfen um ihr Leben. Ihre Leichen werden
täglich tonnenweise auf den Mülldeponien
verscharrt…. Sie haben besseres verdient als
sich unter Gestrüpp zu verstecken und aus
Mülltonnen leben zu müssen, solange bis sie
getötet werden - von einem Auto, einer
schleichenden tödlichen Krankheit oder von mir.
Alles, was jede einzelne dieser Katzen will, ist
ein warmes Zuhause und ein Mensch, den sie
lieben und dem sie vertrauen kann. Wir
missbrauchen ihr Vertrauen jeden Tag. 89% der
Tiere sind jünger als 3 Jahre, wenn wir sie
töten. Und das ist es, was wir tun. Wir lassen
sie nicht „sanft einschlafen“, wie es manche
schönreden. Wir TÖTEN sie! Und wir töten sie FÜR
DICH, weil Du zu faul oder zu unwissend warst,
um zu verhindern, dass sie überhaupt geboren
wurden.“
In
amerikanischen Tierheimen werden jährlich 10
Millionen Katzen eingeschläfert. Diese Tiere
sind weder krank noch alt. Viele von ihnen sind
Welpen. Sie müssen sterben, weil es für sie kein
Zuhause gibt!
Zustände wie
diese klingen für uns unglaublich, aber sie sind
Realität! Nicht nur in den USA, sondern auch
vielerorts in Deutschland. Schon jetzt werden in
deutschen Tierheimen jährlich viele tausend
Tiere eingeschläfert, weil eine Behandlung
finanziell und personell nicht möglich ist.
Hinzu kommt
erschwerend, dass in letzter Zeit ein
besorgniserregender Trend zu beobachten ist: Wie
in den USA und in südeuropäischen Ländern werden
weibliche Katzen inzwischen auch hierzulande
immer früher geschlechtsreif! Noch vor einigen
Jahren setzte man die Geschlechtsreife der
weiblichen Katze bei 7-9 Monaten an. Dieser
Illusion unterliegen leider noch immer viele
Tierhalter - und auch einige Tierärzte. Die
Wirklichkeit sieht allerdings ganz anders aus:
Eine Katze
erreicht ihre Geschlechtsreife heute mit
durchschnittlich 5 Monaten! Im Herbst geborene
Kätzinnen sogar noch früher; mit 3-5 Monaten.
Dies sind gesicherte medizinische Fakten,
nachzulesen z.B. im veterinärmedizinischen
Standardwerk „Katzenkrankheiten“ der Professoren
Kraft und Dürr. Auch wir Tierschützer sind in
der täglichen Praxis immer öfter mit 5-Monate
alten Katzen konfrontiert, die sich bereits in
der 3. oder 4. Schwangerschaftswoche befinden,
und so ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann
uns in Deutschland die amerikanischen
Verhältnisse eingeholt haben werden.
Die seit
Jahren ansteigende Katzenpopulation wird daher
unweigerlich noch weiter zunehmen. Sämtliche
Tierheime und Tierschutzorganisationen
Deutschlands sind bereits jetzt ganzjährlich
überlastet. In Deutschland werden jährlich
500.000 Katzenwelpen bereits kurz nach der
Geburt ertränkt oder auf andere Art und Weise
„entsorgt“. Von den überlebenden geht in den
ersten Wochen nach der Geburt rund die Hälfte an
Würmern und Infektionskrankheiten zugrunde.
Das Glück,
ein Zuhause zu finden, ist oft nur von kurzer
Dauer, denn Katzen kriegt man ja an allen Ecken
und Enden geschenkt, sie sind also
„austauschbar“, wenn sie Probleme machen oder
Kosten verursachen. Warum also unnütz Geld für
eine Kastration ausgeben? Die entnervten unter
den Tierhaltern tun es vielleicht dann, wenn der
Kater anfängt, sämtliche Ecken zu markieren oder
die Katze vor Dauerrolligkeit unleidlich oder
bereits zum X-ten Mal trächtig ist. Aber nicht
einmal das ist vielen Katzenbesitzern die Kosten
einer Kastration wert. Man bekommt sie ja immer
gut los: Verschenkkatzen. Die Zeitungen sind
voll von ihnen. Tiere, die als billiges
Schlangenfutter, als Rheumafell oder als
Kinderspielzeug enden. Tiere, die von
unwissenden Händen in unwissende Hände abgegeben
werden, wo sie dann z.B. als depressive
Einzelkatze in Wohnungshaltung vor sich
hinvegetieren oder vom nächsten ungesicherten
Balkon stürzen und sich folgeschwere Brüche
zuziehen oder im nächsten Kippfenster stecken
bleiben und Organquetschungen erleiden, die zum
Tode führen. Tiere, die viel zu früh von der
Mutter und den Geschwistern getrennt wurden, um
jemals ein normales Sozialverhalten entwickeln
zu können, und die bei der ersten
Verhaltensauffälligkeit ausgesetzt oder beim
nächstbesten Tierschutzverein abgegeben werden.
Hunderttausende ungewollter Katzen werden
geboren um zu sterben! Die Frage ist nicht ob,
sondern wie lange selbst verantwortungsvolle
deutsche Tierheime dem Anstrom noch standhalten
können, ohne zu Maßnahmen greifen zu müssen, die
in den USA inzwischen grausame Realität sind!
Wir als Tierschützer haben die Verantwortung, zu
verhindern, dass es so weit kommt! Und deshalb
müssen wir alle uns zur Verfügung stehenden
Möglichkeiten ausschöpfen!
Nachwuchs
kann nur durch Kastration sicher vermieden
werden. Nicht einmal diese Erkenntnis ist zu
allen Tierbesitzern durchgedrungen. Noch weniger
die Tatsache, dass die Gesundheit der Katze
durch die Hormonbelastung während der Rolligkeit
gefährdet ist. Infolgedessen macht es also Sinn,
von vorn herein zu verhindern, dass das Tier die
Geschlechtsreife erlangt.
Eine äußerst
effektive und medizinisch vorteilhafte Methode
ist die sogenannte Frühkastration Neu ist diese
Methode bei weitem nicht, denn sie wird auch in
Deutschland bereits seit Jahrzehnten an allen
sogenannten „Nutztieren“ vorgenommen, und zwar
ohne dass dies je in Frage gestellt worden wäre.
Was bedeutet
eigentlich „Frühkastration“?
Generell
bedeutet Frühkastration nichts anderes, als dass
die Katze vor Eintritt der Geschlechtsreife
kastriert wird. Dies ist aus medizinischer Sicht
sinnvoll und wird auch von allen aufgeklärten
und verantwortungsbewussten Tierärzten so
gehandhabt.
Dass die
Kastration vor der Geschlechtsreife erfolgen
sollte, steht inzwischen aus medizinischer Sicht
längst außer Frage; die Diskussion dreht sich im
Moment nur um die Frage, wie viel früher dies
geschehen sollte. Wie so oft im internationalen
Vergleich stecken wir in Deutschland mit unseren
Erkenntnissen noch in den Kinderschuhen. In den
USA und in anderen europäischen Ländern hingegen
wird die Frühkastration bereits seit mehreren
Jahrzehnten ohne irgendwelche Nachteile
durchgeführt. Glücklicherweise gehen auch in
Deutschland immer mehr Tierheime und Züchter
dazu über, ihre Jungkatzen frühzeitig kastrieren
zu lassen, um sicherzustellen, dass diese die
Katzenschwemme nicht weiter forcieren.
Wenn Kinder
Kinder kriegen.....
Man hat sich
bisher nicht die Mühe gemacht, herauszufinden,
wann der geeignete Zeitpunkt für eine Kastration
ist. Man „nahm an“, dass man ja wohl nichts
falsch machen könne, wenn die Katze ausgewachsen
ist. Und woran ist dies festzumachen? Nun, wenn
die betreffende Katze selbst Kinder zeugen kann,
muss ihr eigener Körper ja bereits vollständig
entwickelt sein, oder? Weit gefehlt! Die
Entwicklung der Katze ist nämlich erst mit 12-14
Monaten vollständig abgeschlossen. Bis zu diesem
Zeitpunkt kann sie aber bereits 3 Würfe zur Welt
gebracht haben, denn eine Katze wird
durchschnittlich 8 Wochen nach der Geburt ihrer
Welpen wieder rollig und kann auch sofort wieder
erfolgreich gedeckt werden! Somit kommt es oft
vor, dass eine Katzenmutter bereits während der
Aufzucht ihrer Welpen wieder trächtig wird.
Der
praktische Grund für den bisher angesetzten
Kastrationszeitraum von 6-7 Monaten liegt
ausschließlich darin begründet, dass dies die
Altersgruppe ist, mit der Tierärzte die meiste
Erfahrung haben.
Das Risiko
von Schwergeburten
Jede
Schwangerschaft birgt das Risiko einer
Schwergeburt, die für die Mutterkatze den Tod
bedeuten kann. Eine Schwergeburt tritt z.B. ein,
wenn die betreffende Katze ein angeborenes enges
Becken oder eine alte Beckenfraktur durch einen
Unfall (Auto, Sturz) hat, wenn eine Lageanomalie
der Welpen auftritt, wenn es zu Missbildungen
kommt oder wenn übergroße Welpen ausgetragen
werden (z.B. weil statt 4 durchschnittlich
großer Früchte 2 im Mutterleib verkümmern und
stattdessen die verbliebenen 2
überdurchschnittlich groß werden, oder weil die
Katze von einem extrem großen Kater gedeckt
wurde).
Für junge
Katzenmütter, sogenannte „Welpenmütter“, ist das
Risiko, eine Schwergeburt zu erleiden, deutlich
höher als bei ausgewachsenen Tieren. Durch die
noch nicht abgeschlossene körperliche
Entwicklung ist das Becken viel zu klein und die
Früchte demnach für das kleine Muttertier viel
zu groß. Dadurch kommt es überdurchschnittlich
häufig zu Lageanomalien der Welpen und zu
Uterustorsionen (Verdrehung). Für sehr junge
Katzen ist eine Schwergeburt in der Regel das
Todesurteil!!
Gefahren der
späten Kastration
Die gängige
Praxis bringt viele Nachteile mit sich. Zum
einen ist es schwer vorhersagbar, wann eine
Katze geschlechtsreif wird - besonders bei
Tieren mit Freigang. Dieser Zeitpunkt wird
zumeist verpasst, und die Katze ist dann
entweder hormongesteuert entlaufen, trächtig
oder dauerrollig! Zum anderen ist eine rollige
oder gar trächtige Katze einer großen
Hormonbelastung ausgesetzt, die mit hoher
Wahrscheinlichkeit zu Zysten führt und später
einmal Tumorwachstum und Krebs Vorschub leisten
kann. Wird eine unkastrierte Katze zum Schutz
vor Schwangerschaft ausschließlich in der
Wohnung gehalten, wird sie dauerrollig und
regelrecht „hormonell vergiftet“; hat sie
Freigang, wird sie von ein bis mehreren Katern
geschwängert, läuft Gefahr, sich durch den
Nackenbiss des Katers Katzenaids, Leukose oder
eine andere Infektionskrankheit einzufangen und
setzt außerdem noch jede Menge Welpen in die
Welt.
Das
Infektionsrisiko durch den Paarungsbiss, der
Stress der Rangordnungskämpfe und die Auszehrung
durch die Geburten führen dazu, dass freilebende
Katzen, die häufig werfen, ein deutlich
verkürztes Leben haben. Auch Katzen, die in
Wohnungshalten gedeckt werden, laufen Gefahr,
durch mehrere Geburten Erkrankungen der
Fortpflanzungsorgane zu erleiden.
Scheinträchtigkeit, Zysten, Myome (Polypen des
Scheidenvorhofs), Gebärmuttervereiterung und
Entartungen an der Gebärmutter sind einige
dieser klassischen Krankheitsbilder
unkastrierter Katzen mittleren Alters. Eine
Gebärmutterentzündung z.B. führt zum Tode, wenn
sie nicht rechtzeitig erkannt und operiert wird.
Vorteile der
frühen Kastration
Um den oben
genannten Problemen vorzubeugen spricht alles
dafür, seine Katze vor der Rolligkeit kastrieren
zu lassen. Was spricht dagegen?
Lange standen
Befürchtungen im Raum, eine Kastration vor der
Geschlechtsreife könne zu Zwergwachstum führen
oder Harnwegserkrankungen begünstigen. Beides
wurde inzwischen durch intensive medizinische
Studien eindeutig widerlegt. Hormone spielen,
wie sich herausgestellt hat, eine zu
vernachlässigende Rolle beim Knochenwachstum.
Ihr Einfluss auf den Knochenbau liegt bei unter
2%. Das bedeutet, dass 98% des Körperbaus
genetisch vorprogrammiert sind!
Wenn sie aus
dem Welpenalter raus sind, schießen Katzen in
die Höhe. Dieses Phänomen kennen alle
Katzenbesitzer nur zu gut. Das kompakte Kätzchen
wächst plötzlich in den Himmel, und man sieht
vor lauter Beinen plötzlich die Katze nicht
mehr. Diese Erscheinung ist völlig normal und
hat nichts mit kastriert oder unkastriert zu
tun!
Bei einer
unkastrierten Katze spielt der 2%ige
Hormoneinfluss nur dann eine Rolle, wenn das
„Längenwachstum“ der Knochen noch nicht beendet
ist, sobald sie geschlechtreif wird. Vereinfacht
gesagt begrenzen dann die einsetzenden
Geschlechtshormone das Wachstum der
Längsknochen, sofern dieses noch nicht
abgeschlossen ist. Wird die Katze kastriert,
bevor die Geschlechtshormone ihre Aufgabe
beendet haben, ist es so im Einzelfall möglich,
dass die Katze etwas größer wird. Die
Wahrscheinlichkeit dafür ist, wie bereits
erwähnt, sehr gering: Sie beträgt lediglich 2%
und betrifft alle Tiere, die vor der
Geschlechtsreife kastriert wurden, unabhängig
vom Zeitpunkt der Kastration!
Ebenfalls
gänzlich unabhängig vom Zeitpunkt der Kastration
haben kastrierte Kater prinzipiell eine
geringere Muskelmasse als ihre unkastrierten
Artgenossen. Dies ist logisch, denn ein
freilebender Kater muss sich ja das Privileg
erst erkämpfen, seine Gene in die nächste Runde
bringen zu dürfen.
Neueste
Forschungsergebnisse
In allen
Langzeitstudien auf dem Gebiet der
Frühkastration ist dasselbe Phänomen zutage
getreten: Es gibt einen Unterschied zwischen
kastrierten und unkastrierten Katzen, aber es
entsteht kein Unterscheid durch den Zeitpunkt
der Durchführung der Kastration! Mit 7 Wochen
kastrierte Katzen werden nicht kleiner, größer,
dicker oder dünner als Katzen, die einen Tag vor
ihrer angenommenen Geschlechtsreife oder kurz
nach Eintritt selbiger kastriert werden. Auf
diesem Gebiet sind unzählige Langzeitstudien
unternommen worden, und erst durch diese wurde
deutlich, wie willkürlich und medizinisch
unsinnig der aktuelle Kastrationszeitpunkt ist.
Eine dieser
Studien, und zwar die der WINN Feline Foundation
von 1991, fassen wir nachfolgend kurz zusammen,
da sie die maßgebliche auf diesem Gebiet ist.
Bei dieser
Untersuchung wurden die Tiere in 3 Gruppen
eingeteilt.
Gruppe 1: im
Alter von 7 Wochen kastrierte Katzen und Kater
Gruppe 2: im
Alter von 7 Monaten kastrierte Katzen und Kater
Ergebnisse:
-
Die Operationen an den Katzen
der Gruppe 1 verliefen unkompliziert und ohne
Zwischenfälle. Die Katzen erholten sich
schneller als die der Gruppen 2 und 3. Dr.
Bloomberg bemerkte dazu, dass dies nicht
weiter erstaunlich sei, da auch Kleinkinder in
der Humanmedizin allgemein sehr gute Patienten
seien und es keinen Grund gäbe, warum dies bei
Katzenwelpen anders sein sollte.
-
Befürchtungen, dass eine
Frühkastration negative Auswirkungen auf die
Entwicklung der Harnwege haben könnte, wurden
widerlegt. Der Harnröhrendurchmesser war bei
allen untersuchten Tieren gleich. Messungen
ergaben, dass es keinen Unterschied im
Durchmesser gab und dass bei allen gleich gut
ein Katheter gelegt werden konnte. Damit wurde
bewiesen, dass eine Frühkastration nicht für
die Entstehung von Harnwegserkrankungen
verantwortlich ist bzw. einem Harnverschluss
Vorschub leistet! Auch waren keinerlei
Auswirkungen auf die Knochendichte zu
verzeichnen.
-
Es gab keinen Unterschied in
der Nahrungsaufnahme zwischen den Katzen aller
Gruppen, abgesehen vom Unterschied
männlich/weiblich. Es wurden ebenfalls keine
Unterschiede in der Wachstumsrate der Katzen
aller Gruppen festgestellt; bis auf die
Erkenntnis, dass die Kater schneller wachsen.
Es wurde beobachtet, dass die langen
Beinknochen bei den Tieren der Gruppen 1 und 2
länger wurden. Der Grund hierfür ist, dass
sich die Knochenfugen bei diesen Tieren später
schließen. Wiederum gab es hierbei keinen
Unterschied zwischen den früh- und den
normalkastrierten Tieren.
-
Nach 7 Monaten waren die
Katzen der Gruppe 3 vor der Kastration
wesentlich aggressiver und weniger anhänglich
als die Katzen der Gruppen 1 und 2. Entgegen
der allgemeinen Meinung waren die kastrierten
Katzen genauso aktiv wie ihre unkastrierten
Artgenossen. Nachdem bei früheren Studien bei
einigen Tieren eine leichte Unterzuckerung
aufgetreten war, stellte sich heraus, dass dem
leicht vorzubeugen war, wenn man die Tiere vor
der OP nicht länger als 3 Stunden nüchtern
ließ. Auch ohne diese Vorsichtsmaßnahme ist
diese Komplikation bei keiner der
nachfolgenden Studien aufgetreten.
Noch ein paar
Ammenmärchen:
Angeblich
werden kastrierte Katzen fett. Fakt ist, dass
durch die nichtvorhandenen Hormonzyklen der
Körperumsatz der Katze herabgesetzt ist, d.h.
die benötigte Energie für die Hormonzyklen geht
bei gleicher Futtermenge nach der Kastration in
die Fettreserve. Somit benötigt die Katze nach
der Kastration nicht mehr die gleiche Menge an
Futter. Dies gilt wiederum sowohl für mit 7
Wochen als auch für mit 7 Monaten kastrierte
Tiere. Erhält ein kastriertes Tier also genauso
viel Nahrung wie vor der Kastration, wird es an
Körperumfang zunehmen. Dasselbe geschieht bei
mangelnder Bewegung. Die rollige Katze, die
hormongetrieben an Türen und Fenstern schreit
und kratzt oder sich auf lange Märsche nach
einem Partner begibt, trainiert sich ihre Pfunde
ab. Ein solch verzweifeltes Verhalten hat die
kastrierte Katze natürlich nicht mehr nötig.
Dies bedeutet aber nicht, dass sie automatisch
träge wird! Alle kastrierten Katzen haben
denselben Spaß an Bewegung und am Spielen wie
ihre unkastrierten Artgenossen.
Viele Leute
haben Angst, bei einer Frühkastration bekämen
die Kater nicht den charakteristischen dicken
„Katerkopf“. Diesen Tierbesitzern dürfen wir
mitteilen, dass die Größe des Kopfes
ausschließlich genetisch veranlagt ist! Die
Geschlechtshormone haben darauf absolut keinen
Einfluss!
Auch sind
unkastrierte Katzen keine besseren Mäusefänger,
wie oft angenommen wird, denn Katzen fangen
Mäuse, weil es in ihrer Natur liegt, unabhängig
davon, ob sie kastriert sind oder nicht.
In allen
Langzeitstudien ist weder ein medizinischer
Unterschied noch ein Unterschied im Verhalten
zwischen den mit 7 Wochen und den mit 7 Monaten
kastrierten Katzen festzustellen. Bei den mit 7
Wochen kastrierten Tieren ist festzustellen,
dass bei einigen Tieren die Ausprägung der
äußeren Geschlechtsteile (Schamlippen bei der
Katze, Vorhaut beim Kater) aufgrund der gänzlich
fehlenden Geschlechtshormone infantiler
ausgeprägt sein kann. Medizinisch ist dieser
Unterschied absolut nicht von Bedeutung!
Ein
gravierender Unterschied zeigte sich jedoch
zwischen den Gruppen der kastrierten und der
unkastrierten Katzen. Die unkastrierten waren
wesentlich aggressiver und weniger verspielt!!
Der richtige
Kastrationszeitpunkt
Wenn man
einmal begriffen hat, dass und warum die
Kastration vor Eintritt der Geschlechtsreife
erfolgen sollte, kann man sich um den idealen
Zeitpunkt der Kastration Gedanken machen. Viele
Katzen werden bereits im Alter von 4-5 Monaten
geschlechtsreif, und da aus medizinischer Sicht
alles dagegen spricht, eine Katzen einmal rollig
oder gar trächtig werden zu lassen, sollte die
Kastration folglich vorher durchgeführt werden.
Prinzipiell kann man sagen, dass es günstig ist,
seine Katze so früh wie möglich kastrieren zu
lassen, denn je jünger das Tier ist, desto
besser verkraftet es die Operation
Der ideale
Zeitraum für die Kastration Ihrer Katze ist der
3. Lebensmonat!
Die
inzwischen von unabhängigen Instituten in
Auftrag gegebenen Langzeitstudien sprechen da
eine klare Sprache:
-
Die Operation ist kürzer.
-
Die Operation ist einfacher,
da die Keimdrüsen frei liegen und noch nicht
von Fettgewebe überlagert sind. Dadurch gibt
es...
-
.... weniger Komplikationen
-
.... weniger Blutungen
-
Die Narkosezeit ist kürzer,
und die Narkose wird viel besser
vertragen.
-
Der Heilungsprozess verläuft
wesentlich schneller.
-
Das Tier ist schneller wieder
fit.
-
Das Risiko von
Gebärmutterkrebs sowie anderen Krebsarten geht
gen Null, wenn die Katze nie einer
Hormonbelastung ausgesetzt ist.
Prof. Dr.
Nolte von der tierärztlichen Hochschule Hannover
setzt den idealen Zeitraum für die
Frühkastration sogar bereits bei 6-12 Wochen an!
Warum so
früh?
Die Antwort
ist einfach: Weil dies das beste Alter für die
Kastration ist! Und zwar sowohl aus
medizinischer als auch aus tierschützerischer
Sicht.
1. Aus
medizinischer Sicht:
Statistisch
gesehen, nehmen die Komplikationen bei Tieren
über der 12. Lebenswoche zu. Bei Tieren, die in
die Geschlechtsreife kommen, kommt es aufgrund
des bereits entwickelten Unterfettgewebes
verstärkt zu Blutungen. Die Eierstöcke müssen
erst gesucht und freigelegt werden; alles
überflüssige Schritte, die bei einem Welpen
nicht nötig sind, da die Keimzellen noch frei
liegen und nicht von umliegendem Gewebe
überlagert sind. Zudem ist die Narkose bei
älteren Tieren länger und so für das Tier
belastender.
Um es einmal
krass auszudrücken, diejenigen, die es für
„Tierquälerei“ halten, weil es sich ja
schließlich um ein „Baby“ handelt, verdrehen die
Tatsachen. Das „Baby“ steckt die Kastration
nämlich weg wie nichts! Tierquälerisch handelt
eher der, der sein Tier unnötig lange
unkastriert lässt.
Für ein
ausgewachsenes Tier ist die Kastration eine
nicht unerhebliche Belastung, und die Katze
braucht mindestens einen ganzen Tag, um wieder
auf den Beinen zu sein. Nicht so eine Jungkatze.
Diese ist in der Regel 2 Stunden später wieder
voll da und spielt unbefangen mit ihren
Geschwistern! Aus persönlicher Erfahrung können
wir sagen, dass der augenscheinliche Unterschied
im Zustand des Tieres schon kurz nach der
Operation ALLE Zweifler eines Besseren belehrt
hat.
2. Aus
tierschützerischer Sicht:
Als
Tierschützer ist es unsere vordringlichste
Aufgabe, das Leben und die Gesundheit der Tiere
zu schützen. Bei den Vermittlungen macht man
immer wieder die traurige Erfahrung, dass
Aufklärung der neuen Besitzer alleine nicht
reicht: Bei Befragungen von Besitzern ehemaliger
Tierheimwelpen stellte sich heraus, dass diese
Tiere zumeist zwar inzwischen kastriert worden
waren, 80% aber zuvor mindestens einen Wurf zur
Welt gebracht hatten. Trotz einer sorgfältigen
Auswahl der neuen Besitzer, trotz
Vorbesichtigung und Vorausbezahlung, trotz
Kastrationsgutscheinen oder einer vertraglichen
Zusicherung - die meisten der aus Tierheimen
oder von Tierschutzvereinen vermittelten Tiere
wurden gar nicht oder nicht rechtzeitig
kastriert! Dagegen steht die traurige Tatsache,
dass ein Drittel aller Katzen, derer man sich im
Tierheim zu entledigen versucht, aus einem
ungewollten Wurf stammen. Viele Tierhalter
„vergessen“ die Kastration schlichtweg. Andere
bemerken den Eintritt der Geschlechtsreife bei
ihrer Katze überhaupt nicht, lassen die Katze
unkastriert in den Freigang, oder haben keine
Ahnung, wie erfinderisch eine rollige Katze sein
kann, wenn es darum geht, sich Ausgang zu
verschaffen. Auf diese Weise entwischen
unzählige sogenannte „reine Wohnungskatzen“
jährlich durch Fenster- oder Türschlitze und
kommen - wenn überhaupt - trächtig wieder.
Und dann sind
da noch diejenigen, die ihre Katze „auf jeden
Fall“ kastrieren lassen wollen, aber ihre
Einstellung dann ganz schnell ändern, wenn sich
Mieze zu einer schönen stattlichen Katze
entwickelt. Dann möchte man auf einmal doch
unbedingt Nachwuchs haben, denn „das werden
bestimmt bildschööööne Kinder“. Bildschöne
Kätzchen bekommen die Tierheime und
Tierschutzvereine nahezu täglich eingeliefert!
Für jedes neugeborene Kätzchen muss ein anderer
Katzenwelpe in einem Tierheim sein Dasein
fristen oder gar sterben!
Für uns als
Tierschützer, die das ganze Ausmaß der Tragödie
tagtäglich vor Augen haben, ist dieser Zustand
nicht hinnehmbar!
Dazu der
Bericht einer Tierheimleiterin in den USA:
„Gestern war
wieder ein besonders schlimmer Tag im Tierheim.
Zwei Leute brachten mehrere Würfe mit
neugeborenen Kätzchen. Sie fragen uns immer:
“Sie werden sie doch retten, oder ?“ Meist sage
ich ihnen die Wahrheit. Wir töten sie sofort,
wenn sie die Augen noch geschlossen haben. Wir
haben einfach nicht genug Personal, und
Unterbringungsmöglichkeiten. 5-6 Pfleger für 400
Tiere und keine Aussicht auf ein Zuhause. Mehr
als ein Drittel sind Rassetiere. Man bringt uns
sehr kranke oder schwer verletzte Tiere und
erwartet von uns, dass wir sie wieder gesund
pflegen. Bezahlen wollen sie nichts dafür.
Gerade habe
ich einen Wurf 4-Wochen Babies angenommen. Sie
haben aufgetriebene Wurmbäuche, Flöhe,
Ohrmilben, verklebte Augen und laufende Nasen.
Die gleiche Frage and die gleiche Antwort - sie
konnten nicht selbstständig fressen, also
mussten wir sie einschläfern. Haben diese Leute
auch nur einen Anflug von Ahnung, wie viel Zeit
und Geld es kostet, diese vielen Tiere zu
behandeln? Interessiert es sie überhaupt?
Wenn wir
ihnen ans Herz legen, die Muttertiere kastrieren
zu lassen, sagen fast alle, das mache zu viel
Mühe.
Gestern
brachte uns eine Dame einen Wurf 5-Wochen alter
Kätzchen. Sie sagte, es sei nicht ihre Schuld
gewesen, dass draußen unkastrierte Kater
rumliefen, die ihre Katze geschwängert haben.
Wir baten sie, sie noch 2 Wochen zu behalten,
bis sie alt genug zum Vermitteln sind. Sie
lehnte ab. Sie würden zu viel Dreck und Ärger
machen - sie konnten schon selbstständig
fressen! Als ich ihr sagte, dass wir alle Babies
vor der Abgabe kastrieren, sagte sie, wir hätten
ja nicht alle Tassen im Schrank. Ich verlor die
Geduld und sagte ihr, wir täten es, um zu
verhindern, dass Leute wie sie Babies in die
Welt setzen. Ich muss jetzt erst mal ein paar
Babykatzen knuddeln. Es ist nicht ihre Schuld -
schuld sind die Menschen.“
Szenen wie
diese wiederholen sich auch in Deutschland
täglich, denn wenn der Tierschutzalltag eines an
den Tag bringt, dann ist es die Tatsache, dass
Menschen ganz groß in einer bestimmten Sache
sind: nämlich darin NICHTS zu tun!
Die TOP 10
der Argumente für eine nicht erfolgte
Kastration:
1) „Ich
wusste nicht, dass sie sooo früh rollig werden
kann“
2) „Mein
Tierarzt sagt, er könne sie erst mit 6-7 Monaten
kastrieren.“
3) „Ich
habe es völlig vergessen.“
4) „Ich
hatte gerade kein Geld.“
5) „Meine
Großmutter sagt, sie müssen einmal geworfen
haben.“
6) „Meine
Tante sagt, sie müssen einmal rollig gewesen
sein.“
7) „Sie war
so rollig und ist mir durchs Fenster entwischt.“
8) „Unsere
Kinder sollen einmal das Wunder der Geburt
miterleben.“
9) „Sie ist
so wunderschön, und ich wollte unbedingt Kinder
von ihr haben.“
10) „Sie soll
einmal erleben, was es bedeutet, Mutter zu
sein.“
Fazit: Das
bisherige Vorgehen der Tierheime, Jungkatzen
unkastriert zu vermitteln, ist nicht
praxistauglich! Kein unkastriertes Tier darf das
Tierheim verlassen!!!
Durch die
unkastrierte Abgabe von Jungkatzen wird das
Katzenelend immer größer und führt dazu, dass
immer mehr ungewollte Katzenwelpen aufgenommen
werden müssen. Durch die Tierschutzarbeit
ermöglichen wir es Tieren zu überleben, die ohne
unsere Hilfe keinerlei Chance haben. Diese
Pflicht haben wir, denn sie sind lebende und
leidensfähige Geschöpfe. Wir können diesen
Tieren jedoch nur ein lebenswertes Leben bieten,
wenn wir sicherstellen, dass im Gegenzug nicht
noch weitere Jungkatzen geboren werden, die
anstelle der bereits aufgenommenen zugrunde
gehen müssen. Ermöglichen wir es also diesen
Tieren, sich fortzupflanzen, machen wir unsere
eigene Arbeit zunichte!
Leiden und
Elend verhindern heißt, unnötigen Nachwuchs
verhindern!!!!
Die Vorteile
der Frühkastration noch mal auf einen Blick:
medizinische
Gründe für eine Kastration vor dem 3.
Lebensmonat
- kurze,
unbelastende Narkose
- kurze OP
- fast
keine Komplikationen
- fast
keine Blutungen
- kleine
Narbe
- schnelle
Wundheilung
-
verglichen mit älteren Tieren sehr geringe
psychische Belastung
- zwei
Stunden nach OP wieder fit
tierschützerische Gründe für eine Kastration vor
Abgabe des Tieres
- keine
rollig entlaufenen Tiere
- keine
Verstöße gegen die vertraglichen
Kastrationsvereinbarungen
- keine
ungewollten Schwangerschaften
- keine
lästigen Kontrollanrufe bei den neuen Besitzern,
ob die Kastration durchgeführt wurde
-
keine Überraschungswürfe, die aufgenommen
werden müssen
-
keine Verwilderung ungewollter und
ausgesetzter Katzen
-
Reduktion der Ausbreitungsrate von FIV,
Leukose und FIP
Vorteile der
Frühkastration für den Tierhalter
All
diejenigen, die von uns ein bereits kastriertes
Tier erworben haben, sind sehr froh darüber. Die
neue Katze zieht kastriert und tätowiert ins
neues Zuhause ein, man muss sich keine Gedanken
mehr um die rechtzeitige Kastration seiner Katze
machen und das (gerade bei Wildlingen mühsam)
gewonnene Vertrauensverhältnis nicht gleich
wieder zerstören.
Ihr Tierarzt
kastriert nicht so früh?
Die fehlende
Bereitschaft mancher Tierärzte liegt
ausschließlich in der geringen Erfahrung mit
Tieren dieses Alters begründet. Dabei muss man
sich vor Augen halten, dass vor 50 Jahren
überhaupt noch niemand seine Katze kastrieren
ließ. Als die Nachfrage stieg, gab es auch immer
mehr Kastrationen. Inzwischen ist die Kastration
DIE meistdurchgeführte OP überhaupt. Es hat also
eine erhebliche Entwicklung stattgefunden, und
auch in bezug auf die Frühkastration wird die
Nachfrage das Angebot regeln. Leider ist es
Fakt, dass Tierärzte, die frisch von der Uni
kommen, bis dahin nicht eine einzige lebende
Katze kastriert haben. Bei Jungkatzen müssen
zudem noch einige Besonderheiten beachtet
werden, vor allem die Narkose muss bei
Jungtieren genauestens dem Körpergewicht
angepasst werden. Für einen erfahrenen Arzt ist
dies überhaupt kein Problem! Wenn es einem Arzt
an diesbezüglicher Erfahrung mangelt, wäre ihm
zu raten, sich Stück für Stück im Alter der
Katzen „herunterzuhangeln“. Auf diese Weise hat
sich schon so mancher Tierarzt erfolgreich in
die Frühkastration eingearbeitet!!
In den USA
und an einigen wenigen Universitäten in Europa
gehört die Frühkastration erfreulicherweise
inzwischen schon zum Standardprogramm. Diese
Entwicklung macht Mut.
August
2003, Copyright: CAT-CARE Tierhilfe Kassel e.V.
, www.cat-care.de
Diese
Broschüre entstand in beratender Zusammenarbeit
mit folgenden Tierärzten:
-
Frau Dr. Morys (Düsseldorf)
-
Frau Kasper (Göttingen)
-
Herr Dr. Wystub (Göttingen)
-
Frau Dr. Hille (Cuxhaven)
Es wurden
folgende Studien zur Frühkastration verwendet:
-
1991: 1. Untersuchung der University of
Florida at Gainesville, im Auftrag der Winn
Feline Foundation
-
1992: 2. Untersuchung der University of
Florida at Gainesville, im Auftrag der Winn
Feline Foundation
Dr.
Susan Little, “Anesthesia and Surgical
Protocols for Early Age Altering in the Cat”
Erfahrungen folgender Tierschutzorganisationen
wurden miteinbezogen:
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CAT-CARE Tierhilfe Kassel e.V.
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Katzenhilfe Cuxhaven e.V.
-
Alley Cat Allies, USA
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Feral Cat Coalition, USA
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North Shore Animal League, USA (Zitate)
weitere
Quellen:
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Kraft/Dürr, „Katzenkrankheiten“, 4. Aufl.,
1996
-
Dr. Willa Bohnert, Tierschutzzentrum der
Tierärztlichen Hochschule Hannover,
„Frühkastration von Katzen unter
Tierschutzgesichtspunkten“
-
Dr. Thomas Görblich, „Einschneidende
Veränderung“, „Geliebte Katze“, Juni 2000
-
Dr. Leo Liebermann, „ A Case for Neutering
Pups and Kittens at Two Months of Age”, 1987
-
Dr. W. Marvin Mackie, „Early Age Neutering:
Perfect for every practice”
-
Dr. Susan Little, “Early Spay and Neuter
in the Cat”, Copyright 2000, Susan Little DVM
-
Patricia Howard, “Early-Age Spay/ Neuter
Before Adoption”, in: “Alley Cat Action”, 1998
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